Wohneigentum:
Für viele Leute wird es zu spät

«Um die eigenen Kinder in einem Einfamilienhaus aufwachsen zu sehen, wird es für einige Leute zu spät sein» verrät Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Der Traum der eigenen vier Wände rückt für viele Schweizer Bürger immer weiter in die Ferne.

Der Wunsch nach einem Eigenheim ist in der Schweiz in der Corona-Pandemie gestiegen. Der Immobilienmarkt beinhaltet momentan wenige zum Verkauf stehende Objekte und eine grosse Interessenten Nachfrage. Dies treibt die Preise in die Höhe.

Nur noch ausserhalb der besten Lagen

Was langjährige Wohneigentümer freut, erschwert künftigen Eigentümern den Zugang zu den eigenen vier Wänden immer mehr. Vor allem für jüngere Käufer sind Finanzierungen vielfach nur noch ausserhalb der besten Lagen möglich.

Wer nicht bereits wohlhabend ist oder Geld vererbt bekommt und an kein Kapital gelangen kann, wird sich erst in einer späteren Lebensphase eigentumsfähig machen können. Um die eigenen Kinder im Einfamilienhaus aufwachsen zu sehen, wird es dann aber für einige zu spät sein.

Schweiz steht gut da

Obwohl die Preise seit 25 Jahren praktisch nur die Richtung nach oben kennen, sind die Eigentumspreise in der Schweiz – im Verhältnis zu den hohen Einkommen – nicht besonders hoch. Erklärt das Raiffeisen Economic Research in der jüngsten Ausgabe «Immobilien Schweiz»

Im Vergleich mit den Nachbarländern steht die Schweiz sogar am besten da. Nur rund achteinhalb Jahre muss ein Haushalt theoretisch arbeiten, um so viel zu verdienen, wie eine durchschnittliche Eigentumswohnung kostet. In Deutschland sind es über neun Jahre, in Österreich über zehn und in Frankreich sogar 13.

In der Schweiz wird am meisten Geld gespart mit einem Umzug von einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung, im vergliche mit anderen Ländern. Trotz dieser hohen Attraktivität von Wohneigentum weist die Schweiz mit rund 36 Prozent die mit Abstand kleinste Wohneigentumsquote aller untersuchten Länder auf.

Dies liegt darin begründet, dass die Schweiz zwischen Wohneigentumsförderung und Systemstabilität im internationalen Vergleich stärker auf Sicherheit setzt. Letztlich führt dies dazu, dass Wohneigentum immer mehr zum Privileg wird. «Im herrschenden Tiefzinsumfeld bleibt vielen, vor allem jüngeren Mittelstandshaushalten, so die Erschliessung eines beträchtlichen Einsparpotenzials verwehrt»


Textuellen:

https://www.finews.ch/news/finanzplatz/46341-wohneigentum-schweiz-immobilien-raiffeisen-research-martin-neff



Bildquellen:

https://www.google.com/search?q=haus&tbm=isch&ved=2ahUKEwiA48aBi7DxAhUNWxoKHUgiDMEQ2-cCegQIABAA&oq=haus&gs_lcp=CgNpbWcQAzIECCMQJzIECCMQJzIECAAQQzIECAAQQzIECAAQQzIFCAAQsQMyBQgAELEDMgUIABCxAzICCAAyAggAOgcIABCxAxBDUNmYBViSnAVg3aMFaABwAHgAgAFJiAH_AZIBATSYAQCgAQGqAQtnd3Mtd2l6LWltZ8ABAQ&sclient=img&ei=umHUYICeBY22acjEsIgM&bih=875&biw=1359&rlz=1C1GCEB_enCH924CH924#imgrc=usvpUidIg5L2QM

https://www.google.com/search?q=wohnungen&rlz=1C1GCEB_enCH924CH924&sxsrf=ALeKk01rfQrI-MlN2ZIyzam-CuOISG284w:1624531384484&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjaxuSAi7DxAhXJilwKHVkrB2MQ_AUoAXoECAIQAw&biw=1359&bih=875#imgrc=nIEYTD3PVpXulM


Floriana Lia
Assistentin Immobilienvermarktung
floriana.lia@lietreu.ch
031 958 99 00




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Patrick Roth

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